Liebe Eltern,

ab Montag, den 11. Januar 2021 wechseln die Kindergärten in Szenario C. Das bedeutet wieder einschneidende Änderungen für unsere Familien.

Szenario C bedeutet, der Betrieb ist grundsätzlich untersagt, zulässig ist aber eine Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Kinder werden in festen Gruppen, von festen Mitarbeitern betreut. Die Kinder bleiben in ihrem Gruppenraum, eine Durchmischung der Gruppen ist nicht erlaubt. Die Kinder dürfen sich auch im Flur nicht begegnen und auch nicht gemeinsam draußen spielen. Die Mahlzeiten werden im Gruppenraum eingenommen.

Auf der Homepage des Niedersächsischen Kultusministeriums ist dazu Folgendes zu lesen:

„Für den Zeitraum vom 11.01.2021 bis zum 31.01.2021 erfolgt der Betrieb der Kindertageseinrichtungen – abweichend von einem inzidenzbasierten Vorgehen – in Szenario C. In diesem Zeitraum ist der Betrieb von Kindertageseinrichtungen grundsätzlich untersagt.

Zulässig ist aber eine Notbetreuung in kleinen Gruppen. Dafür gelten folgende Vorgaben:

  • in einer kleinen Gruppe, in der überwiegend Kinder unter drei Jahren betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 8 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung betreut werden, dürfen in der Regel nicht mehr als 13 Kinder betreut werden;
  • in einer Gruppe, in der überwiegend Kinder von der Einschulung bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres betreut werden, dürfen zZ in der Regel nicht mehr als 10 Kinder betreut werden.

Dabei soll sichergestellt werden, dass auch Kinder mit besonderen Bedarfen und Vorschulkinder die Notbetreuung nutzen können. Zudem gilt eine Härtefallregelung.

Wo eine anderweitige Betreuung sichergestellt werden kann, sollen Kinder weiterhin möglichst zu Hause betreut werden. Dies trifft zum Beispiel auf Familien zu, wo nur ein Elternteil arbeiten geht, Homeoffice geleistet werden kann oder eine andere Betreuung möglich ist. Es liegt in der Verantwortung der Einrichtungsträger und der örtlichen Jugendhilfeträger, die Inanspruchnahme der Notbetreuung umzusetzen, indem der vorgegebene Ermessensspielraum bei der Gruppenbelegung verantwortungsvoll ausgefüllt wird.“

Es ist jetzt ebenfalls hinterlegt, welche Kinder in die Notbetreuung aufgenommen werden dürfen:

„Für wen ist die Notbetreuung gedacht?

Die Notbetreuung dient dazu, Kinder aufzunehmen,

  1. bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
  2. bei denen ein Unterstützungsbedarf, insbesondere ein Sprachförderbedarf, besteht sowie
  3. die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig nach § 64 Absatz 1 Satz 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes werden.“

Unser Anliegen ist, mit Ihnen als Eltern gute Lösungen zu finden. Leider ist es nicht möglich, allen Kindern, die nach den oben genannten Kriterien in die Notbetreuung aufgenommen werden können, auch tatsächlich einen Platz anzubieten.

Weiterhin gilt, wenn möglich sollten die Kinder zu Hause betreut werden, damit die Kontakte reduziert und Infektionsketten unterbrochen werden. Ein Rechtsanspruch auf die Aufnahme in einer Notbetreuungsgruppe besteht nicht. Vor der Inanspruchnahme der Notbetreuung sind andere Möglichkeiten der Betreuung auszuschöpfen.

Bitte bedenken Sie: Erkrankte Kinder dürfen nicht an der Notbetreuung teilnehmen!

Bei Kindern von Eltern, die nachweislich in ungeschütztem und direktem Kontakt mit Corona-infizierten Menschen waren, sollte ebenfalls keine Notbetreuung stattfinden.

Bitte teilen Sie uns auch mit, wenn Sie keine Betreuung Ihres Kindes in Anspruch nehmen müssen!

Sollten Sie noch Fragen haben oder unsere Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

Wir hoffen, dass wir gemeinsam eine gute Lösung finden, die aus Infektionsschutzgründen vertretbar ist aber auch unseren Familien gerecht wird.